10 Fragen an Falko Stolp


Von Maximilian Beyer // 2. Juni 2021


In der Rubrik "10 Fragen an..." freuen wir uns heute über die Antworten von Falk Stolp. Er ist Lehrer für Mathematik und Physik und Multiplikator von Jugend präsentiert. Zugleich ist er Schulleiter an der Gemeinschaftsschule am Roten Berg in Erfurt, die eine der Jugend präsentiert-Schulen ist. 

Wie bist du zu Jugend präsentiert gekommen?

Ich besuche regelmäßig Bildungsmessen, um mir und für meine Schule Anregungen, Angebote und ähnliches zu suchen. So bin ich auch zu Jugend präsentiert gekommen. Ich glaube es war bei der Didacta in Hannover. Das Knobelspiel als Give-away habe ich heute noch.

Wie stehst du heute in Verbindung mit Jugend präsentiert

Wir sind mittlerweile Jugend präsentiert-Schule und Jugend präsentiert ist in unserem schulinternen Lehrplan integriert. Der Schulwettbewerb findet regelmäßig statt. Das heißt, die Verbindung steht und das ist gut so. :-)

Was ist deine schönste Jugend präsentiert-Anekdote?

Im Jahr 2020 konnte ich mich beim Jugend präsentiert-Team revanchieren. Das Team führte eine Tagung in Erfurt durch und ich durfte für alle bei einer Stadtführung Erfurts viele schönen Seiten zeigen. Ich hoffe, es hat geklappt. 

Jugend präsentiert ist für mich…

Ein Muss in der Schule und eine wertvolle Unterstützung bei der Tätigkeit im Ehrenamt…und auch privat.

In 3 Worten – wie muss für dich eine gute Präsentation aussehen? 

Anschaulich - Überraschend - Klar

Selbst Präsentieren oder lieber im Publikum sitzen? 

Eigentlich ist mir beides lieb. Ich möchte gern mein Wissen, meine Vorstellungen und Ansichten teilen, freue mich aber ebenfalls im Publikum neue Erkenntnisse zu bekommen. Als Zuschauer bin ich durch die Fortbildungen von Jugend präsentiert natürlich kritischer hinsichtlich der Qualität der Präsentationen geworden.

Welche Disziplin im MINT-Bereich fasziniert dich am meisten? 

Mich beschäftigt zurzeit besonders die analog-digitale Methodik im MINT-Bereich. Wichtig ist zudem für mich die Sensibilisierung für die 4 K`s des 21. Jahrhunderts: Kommunikation - Kollaboration - Kreativität - kritisches Denken.

Warum? 

Erstens beobachte ich oft, dass alles getrennt betrachtet wird. Entweder analog oder digital und die Komplexität nicht beachtend. Zweitens wird meiner Ansicht nach der Wissenserwerb zu weit in den Vordergrund gerückt, was heutzutage nicht ausreicht - wir brauchen die vier Kompetenzen des 21. Jahrhunderts. 

Welchem Publikum würdest du gerne mal welches Thema präsentieren?

„Ideen zeichnen - Prozesse zeigen“, oder was ganz anderes: „Das Leben von Johann Sebastian Bach“.

Was ist dein ultimativer Tipp für eine gelungene Präsentation?

Authentizität, Peer-to-Peer-Agieren und ein bissl Humor.

 

Foto © Falko Stolp


Von Maximilian Beyer

Projektbüro // Wissenschaft im Dialog Berlin