Länderfinale 2022 Adressatenorientierung
Sie als Jury-Mitglied bewerten die Schülerpräsentationen auf einer Skala von 1 (niedrigste Bewertung) bis 7 Sternen/Punkte (höchste Bewertung). Die Präsentationen mit den durchschnittlich höchsten Bewertungen in unseren Länderfinale kommen eine Runde weiter.
Richten Sie Ihren Fokus darauf, wie das Publikum angesprochen wurde
Die Kernidee: Bei der Adressatenorientierung geht es darum das Publikum gezielt anzusprechen. Sie bewerten die Adressatenorientierung anhand von 4 Kriterien (Vorwissen der Adressaten berücksichtigt, Bezug zum Publikum hergestellt, Zeitmanagement überzeugend, Raumsituation berücksichtigt). Eine gute Orientierung für die Bewertung jedes Kriteriums bietet die Frage: Ist das gezeigte Verhalten bei diesem Kriterium so, dass Wissen in der Präsentation vermittelt wird?
Im Folgenden finden Sie zu jedem Kriterium konkrete, verhaltensnahe und exemplarische Hinweise (Indikatoren) für ein gelungenes Präsentationsverhalten.
Bewertungsindikatoren

Videobeispiele
Schauen Sie sich die Videobeispiele an und bewerten Sie diese anhand der 4 Kriterien zur Adressatenorientierung. Vergleichen Sie Ihre Bewertung mit der von Jugend präsentiert, die eine ausführliche Begründung beinhaltet. Das Ziel von Jugend präsentiert ist es, dass alle Jury-Mitglieder das gleiche Verständnis der Kriterien haben für einen fairen Wettbewerb.
Eine gute Orientierung für die Bewertung jedes Kriteriums bietet die Frage: Ist das gezeigte Verhalten bei diesem Kriterium so, dass Wissen in der Präsentation vermittelt wird?
Im Folgenden finden Sie zu jedem Kriterium konkrete, verhaltensnahe und exemplarische Hinweise (Indikatoren) für ein gelungenes Präsentationsverhalten.
Alle folgenden Videobeispiele werden so behandelt, als hätten diese die Vorgabe von Jugend präsentiert zum Länderfinale 2022 gehabt: 6 Min.-Länge, naturwissenschaftliche Fragestellung, 1-2er Teams, digitale Präsentationsfolien.
Positives Videobeispiel
„Malaria“ (Schüler, 15 Jahre, 10. Klasse), Zeit: 4:24 Min
Bewertung Jugend präsentiert
Wir haben Jugend präsentiert-Expert*innen dieses obere Video gezeigt. Vergleichen Sie nun Ihre Bewertungen mit den Bewertungen der Expert*innen. Klicken Sie dazu links auf die einzelnen Bewertungskriterien. Dort finden Sie die Expert*innen-Punktzahl sowie ausführlichere Begründungen.
Vorwissen der Adressaten berücksichtigt
Bewertungskriterium "Vorwissen der Adressaten berücksichtigt"
Bewertung: 5 Punkte
- Aktiviert Vorerfahrungen/Beobachtungen der Zuhörer: Die Geschichte aktiviert mit dem Lebensweltbezug Vorerfahrungen/Beobachtungen
- Knüpft an Vorwissen an, berücksichtigt Wissensstand: Vorwissen wird überwiegend thematisiert, z.B. „Das sind jetzt viele Fachbegriffe“; z. T. aber dennoch viele Fachbegriffe ohne Notwendigkeit und Erläuterung erwähnt
Bezug zum Publikum hergestellt
Bewertungskriterium "Bezug zum Publikum hergestellt"
Bewertung: 6 Punkte
- Motivierend, aufmerksamkeitserregend (Anknüpfung Lebenswelt Zuhörer): Aufmerksamkeit und Motivation wird hergestellt durch Einführung einer fiktiven Person anhand derer die Thematik erläutert wird, Person ist Identifikationsfigur (Urlaub, Rückkehr nach Deutschland), Person könnte aber noch stärker Lebenswelt der Mitschüler*innen berücksichtigen (z.B. Alter); Bezug zum Publikum geschaffen, motiviert zum Zuhören
- Direkte Anrede (Du/Ihr), Wir-Formulierungen: Präsentierende bewegen sich auf Augenhöhe mit den Adressat*innen: „Kommen wir nun zu der Frage…“, direkte Anreden vorhanden: “Wahrscheinlich fragt ihr euch jetzt…“,
- Fragen stellen (Rhetorische oder andere Fragen): Einige Fragen werden gestellt, z.B. „Wahrscheinlich fragt ihr euch jetzt, was Malaria eigentlich ist?“
- Begeistert für das Thema (z.B. persönliche Erfahrung): Begeisterung wird erkennbar, indem zum Beispiel die Besonderheiten explizit herausgestellt werden, „Frank denkt sich, wie kann dieser kleine Mückenstich so eine folgenschwere Krankheit auslösen?“ oder „was wichtig ist vorab zu wissen, ist, dass bei der gefährlichsten Krankheit Malaria tropica sogar nur ein Fünftel der infizierten Personen stirbt, entgegen, wie alle denken, alle.“
Zeitmanagement überzeugend
Bewertungskriterium "Zeitmanagement überzeugend"
Bewertung: 2 Punkte
- Zeit sinnvoll genutzt (weder zu kurz noch zu lang): Mit 4:24 Minuten hat die Präsentation es nicht in den geforderten Zeitkorridor von 5:45 bis 6:15 Minuten geschafft, der keinen Punktverlust vorsieht. Deswegen sind nur noch maximal 3 Punkte möglich. Hier liegt eine deutliche Unterschreitung der Zeitvorgabe vor.
- Zeit für die drei Präsentationsteile sinnvoll eingeteilt (zeitlich gut gewichtet): Gute Hinführung zum Thema und mit 50 Sekunden gut eingeteilt, dem Hauptteil wird die meiste Zeit eingeräumt, Schluss ist sehr kurz
Raumsituation berücksichtigt
Bewertungskriterium "Raumsituation berücksichtigt"
Bewertung: 6 Punkte
- Positionierung des Sprechers im Raum: Präsentierende positionieren sich passend neben der Visualisierung, so dass die Visualisierung nicht verdeckt wird,
- Hindernisse (Tische, Gegenstände) im Raum: Es gibt keine weiteren Hindernisse, die die Sprecher verdecken oder stören
- Umgang mit Wechsel der Medien/ mit Störungen: Kein Wechsel bei Medien
- Akustik- bzw. Geräuschpegel und Lichtverhältnisse berücksichtigt: Zum Teil etwas zu dunkel der Lichteinfall bei den Präsentierenden
Negatives Videobeispiel
„Gesundheitliche Risiken bei Leistungssportlern“ (Abiturjahrgang), Zeit: 14:11 Min
Bewertung Jugend präsentiert
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Vorwissen der Adressaten berücksichtigt
Bewertungskriterium "Vorwissen der Adressaten berücksichtigt"
Bewertung: 1 Punkt
- Aktiviert Vorerfahrungen/Beobachtungen der Zuhörer: Kaum bis keine Aktivierung des Vorwissens, Einführung eines neuen Themas erfolgt so beispielhaft bei Doping, „Es gibt die Aufputschmittel, die Muskelaufbaupräparate, die dopingverschleiernden Stoffe, die Blutmanipulation“ und man ist direkt im Thema, holt keine Erfahrung der Zuhörer*innen ein,
- Knüpft an Vorwissen an, berücksichtigt Wissensstand: sehr kleine implizite Angebote werden gemacht, z.B. „Und zwar ist es so, dass Turner im Team sind und sie trainieren alleine. Und oft ist es so, dass man sich für die eine Richtung mehr berufen fühlt als die andere“, insgesamt aber zu wenig
Bezug zum Publikum hergestellt
Bewertungskriterium "Bezug zum Publikum hergestellt"
Bewertung: 2 Punkte
- Motivierend, aufmerksamkeitserregend (Anknüpfung Lebenswelt Zuhörer): Implizit kann man einen möglichen Lebenswelt-Bezug zu den Adressaten vermuten, aber dieser geht sehr unter, „Viele Turner trainieren in Sportschulen, sie leben in Internaten“; insgesamt kaum Bezug zum Adressaten hergestellt, z.B. Thema wird nicht relevant gemacht für den Adressaten, „Also, ich halte heute meine Präsentation über….“, „Jetzt beginne ich erstmal mit ...“;
- Direkte Anrede (Du/Ihr), Wir-Formulierungen: Fast keine direkte Ansprache der Adressat*innen; dominierende „man“-Formulierungen, die viel Raum einnehmen
- Fragen stellen (Rhetorische oder andere Fragen): Keine direkten oder indirekten Fragen gestellt
- Begeistert für das Thema (z.B. persönliche Erfahrung): Es wird die persönliche Beziehung des Präsentierenden zum Thema nicht deutlich und damit zum Beispiel auch keine Begeisterung vermittelt
Zeitmanagement überzeugend
Bewertungskriterium "Zeitmanagement überzeugend"
Bewertung: 2 Punkte
- Zeit sinnvoll genutzt (weder zu kurz noch zu lang): Diese Präsentation liegt mit über 14 Minuten deutlich über der maximal zulässigen Zeit von 6 Minuten. Damit sind nur noch maximal 3 Punkte möglich. Das sehr starke Überziehen ist hier als sehr negativ zu gewichten.
- Zeit für die drei Präsentationsteile sinnvoll eingeteilt (zeitlich gut gewichtet): Präsentierende hat sich Zeit genommen für eine Einleitung, ca. 50 Sekunden, evtl. könnte diese auch etwas mehr sein für Hinführung zum Thema und nicht lediglich nur Darstellung der Gliederung, sehr positiv ist, dass die Präsentierende die meiste Zeit für den Hauptteil der Präsentation eingeräumt hat, Schluss mit 60 sec passt ebenso für die Gesamtzeit ihrer Präsentation von ca.14 Min.
Raumsituation berücksichtigt
Bewertungskriterium "Raumsituation berücksichtigt"
Bewertung: 2 Punkte
- Positionierung des Sprechers im Raum: Wechsel der Positionierung analog zur Zuwendung der jeweiligen Visualisierung, was positiv ist; viele Positionswechsel, manche nicht funktional sowie Sprechen während des Anheftens, längeren Weg zum „Gliederungsstab“
- Hindernisse (Tische, Gegenstände) im Raum: Der Stab mit den Gliederungszetteln beeinträchtigt Sicht auf Smartboard oder linkes Poster aus Sicht der Zuhörer in der Klasse
- Umgang mit Wechsel der Medien/ mit Störungen: Sehr viele Medien eingesetzt (2 x Poster, Smartboard, Stab im Raum mit Gliederungszetteln), zum Teil Schwierigkeit das Hauptmedium zu erkennen (z.B. beim Abschnitt zum Burnout: es gibt Gliederungszettel zu Burnout, Smartboard-Projektion zu Burnout und analoges Poster zu Burnout), zum Beispiel könnte man das Smartboard auf Schwarz-Bild stellen, so dass es nicht ablenkt, Wechsel der Medien durch Positionierung der Sprecherin deutlich gemacht, aber es entsteht auch der Eindruck, dass das Medium zu viel und unnötig gewechselt wird (z.B. bei Abschnitt „Burnout“), ein häufiges Drehen, kaum Zeit genommen für Anheften der Gliederungszettel, Überschriften auf analogem Poster oder Aufdecken am Smartboard, zumeist währenddessen zum Medium gesprochen, starker Aktionismus (z.B. Aktionismus, wenn Fazit auf Smartboard einblendet wird und zusätzlich der Gliederungszettel Fazit aufhängt wird) , der sich negativ auswirkt, zum Teil auch sehr viele Klicks auf dem Smartboard bis das gewünschte Ereignis auftritt, sehr beschäftigt mit Klicks (Klickreduzierung), wegschieben von Elementen dauert länger als wegklicken, sie ist sehr beschäftigt mit dem Klicken
- Akustik- bzw. Geräuschpegel und Lichtverhältnisse berücksichtigt: Keine negativen Auffälligkeiten, Lichtverhältnisse schwierig durch Smartboard Raum braucht weniger Licht und Poster direkt daneben, braucht mehr Licht….
FAQs
Häufig gestellte Fragen zum Bewertungskriterium Adressatenorientierung
Fragen und Antworten
Frage zu Vorwissen berücksichtigt: Muss ich mich als Jurymitglied Adressatenorientierung in die Klassenstufe der Präsentierenden hineinversetzen?
Die Präsentierenden halten ihre Präsentation immer für ihre Mitschüler*innen. Als Jurymitglied versetzen Sie sich so gut es geht in ihre Lage hinein. Bei diesem Kriterium spielt z. B. die Erklärung von Fremdwörtern eine Rolle.
Frage zu Vorwissen berücksichtig: Als Beispiel wird immer genannt, dass es zu anspruchsvoll ist, kann es vom Niveau her auch zu niedrig sein?
Beides ist möglich und sollte berücksichtigt werden.
Eine genaue Einordnung, ob die Inhalte der Präsentation genau der Jahrgangsstufe in dem entsprechenden Bundesland entsprechen, kann ich unter Umständen nicht leisten. Wie gehe ich damit um?
In der Regel werden die Präsentation so zugeordnet, dass eine Beurteilung möglich sein sollte (Ein Jurymitglied aus der 8. Klasse muss keine Präsentation der Jahrgangsstufe 12 bewerten). Daher sollte der Gesamteindruck der Präsentation herangezogen werden, um zu einer Bewertung zu kommen. Am Ende gilt: Das Jurymitglied bewertet nach bestem Wissen und Gewissen.
Wie sind Zeitüberschreitungen bei den Präsentationen zu bewerten?
Wenn die Präsentation zwischen 5:45 Minuten und 6:15 Minuten dauert, ist das völlig in Ordnung. Ist sie kürzer oder länger, dann sind im Grunde nur noch maximal 3 Punkte möglich. Den Zeitkorridor wissen die Präsentierenden, die Punktzahlen wissen die Teilnehmer*innen nicht.
Frage zu Zeitmanagement überzeugend: Wann darf ich 1 Punkt beim Zeitmanagement geben?
Insgesamt kann die Skala voll ausgeschöpft werden. Beachten Sie allerdings, dass 1 Punkt ein Extrem ist, ebenso extrem müsste dann auch die Präsentation ausfallen – wenn jemand etwa gar nichts sagt.
Seitenumbruch
Was soll ich als Jury-Mitglied tun, wenn es Abweichung von der Präsentationsaufgabe gibt?
Länderfinale vor Ort
- A) Analoge Medien -> Jury-Darstellungsvermögen -> Medieneinsatz max. 3 Punkte
- B) Außerhalb von 5:45 und 6:15 Min. -> Jury Adressatenorientierung -> Zeitmanagement max. 3 Punkte
Zusätzlich bei Online-Länderfinale
- C) Nur Gesicht, kein Oberkörper -> Jury Darstellungsvermögen -> Performanz max. 3 Punkte
- D) Geschnittenes Video -> Jury Darstellungsvermögen -> Medieneinsatz max. 3 Punkte
Sollte es weitere Abweichungen von der Präsentationsaufgabe geben, die hier nicht aufgelistet sind (z.B. kaum eine naturwissenschaftliche Leitfrage erkennbar, keine digitalen Präsentationsfolien), melden Sie es der Jury-Leitung vor Ort, zum Beispiel mit einer Notiz auf dem Bewertungsbogen und beim Online-Länderfinale schreiben Sie eine Mail an kai.liese@jugend-praesentiert.de.
Was passiert, wenn aufgrund von Dialekten die Verständlichkeit leidet?
Sehr hypothetischer Fall, der bisher noch nicht eingetreten ist. Sollte dieser Fall doch eintreten, dann gibt es beim Online-Länderfinale die Möglichkeit des mehrmaligen Anschauens. Bei Extremfällen bitte eine Mail mit Videotitel und Hinweis an kai.liese@jugend-praesentiert.de.
Wie ist das Zusammenspiel zwischen Beobachtung und Bewertung?
Bewerten Sie die einzelnen Beobachtungen vor dem Hintergrund der Gesamtpräsentation. Manche Beobachtungseindrücke fallen stärker in das Gewicht, weil sie zum Beispiel für die Präsentation sehr bedeutend oder sehr dominant sind. Sie können sich an den Grundsatz halten: „Je prägnanter der Eindruck, desto größer der Einfluss auf die Bewertung.“
Bei den Testbeispielen habe ich Beobachtungen gemacht, die ich nicht in den ausführlichen Begründungen finden kann?
Das kann sein. Die Begründungen von Jugend präsentiert zu den Bewertungen sind nicht allumfassend. Dazu besteht eine Präsentation aus zu vielen Eindrücken, die den Textrahmen hier sprengen würden. Die aufgeführten Begründungen sollen einen Eindruck vermitteln, wie es zu der Bewertung gekommen ist.
Welche Infos bekommen die Teilnehmer*innen für die Länderfinale?
Die Teilnehmer*innen sind im Vorfeld über die Präsentationsaufgabe informiert worden. Sie kennen die Bewertungskategorien und Bewertungskriterien und die Zeitüberschreitungen.
Wie sind Teampräsentationen zu bewerten?
Betrachten Sie die Präsentation als Gesamtpräsentation und bewerten Sie diese auf dieser Basis. Teampräsentationen können so aussehen, dass 2 Präsentierende entweder gemeinsam vor einem Rechner sitzen können oder an verschiedenen Orten sein können. Beides ist möglich im Jugend präsentiert-Wettbewerb.
Wie komme ich zu einem Gesamteindruck bei einem Bewertungskriterium? Rechne ich die Punktzahlen für alle Indikatoren zusammen?
Nein. Die Indikatoren sind nur beispielhafte Anzeichen dafür, wie eine gelungene Präsentation aussieht. Wenn zum Beispiel ein positiver Indikator nicht auftritt und dies nicht störend ist für den Gesamteindruck, wird dies nicht negativ bewertet. Entscheidend ist der Gesamteindruck.
Theaterspiel/Show vs. Wissenschaftspräsentation: Ab wann ist es eine Show? Bezieht sich das nur auf den Anfang der Präsentation oder auf die ganze Präsentation?
Sobald es einen künstlichen Charakter annimmt wird die Präsentation zu einer Show. Oft nimmt man dies an der Stimme wahr, wenn diese antrainiert und künstlich/überzogen klingt. Es ist nicht das Ziel in andere Rollen zu schlüpfen und ein Stück aufzuführen. Wenn es Dialoge gibt, sollten diese einfach natürlich vorgetragen werden. Alles was in der Präsentation gemacht wird, sollte eine Funktion haben und das Ziel der Präsentation unterstützen. Showeinlagen dienen oft mehr der Unterhaltung als der Wissensvermittlung. Im Wettbewerb von Jugend präsentiert geht es aber um Wissensvermittlung.
Bespreche ich mich mit den anderen aus der Jury oder nicht?
Nein, jeder bewertet für sich allein. Es finden also keine Absprachen mit den anderen Jurykolleg*innen statt. Für das Feedback kann sich aber jede Jury absprechen (z.B. Reihenfolge festlegen).
Frage zum Online-Länderfinale: Kann ich Bewertungen auch nachträglich verändern?
Ja, die Videoplattform ermöglicht dies. Als Jury-Mitglied können Sie zunächst alle Videos bewerten und nach jedem Video auf “Bewertung speichern” klicken. Anschließend können Sie nochmal in sich gehen und ggf. die Bewertungen anpassen (und wieder auf "Bewertung speichern" klicken). Erst wenn Sie am Ende auf "Bewertung verbindlich absenden" klicken, sind keine Veränderungen mehr möglich.